Korrektorat
Ein Korrektorat wissenschaftlicher Texte konzentriert sich auf die sprachliche und formale Überarbeitung. Im Mittelpunkt stehen Rechtschreibung, Grammatik, Zeichensetzung, Ausdruck sowie die einheitliche Einhaltung wissenschaftlicher Konventionen.
Im Unterschied zum Lektorat erfolgt keine inhaltliche oder konzeptionelle Bewertung des Textes.
Schwerpunkte eines Korrektorats
Typische Bestandteile sind:
- Rechtschreibung und Grammatik
- Zeichensetzung
- sprachliche Präzision und Ausdruck
- Einheitlichkeit von Schreibweisen
- Überprüfung wissenschaftlicher Formalia
Dazu zählen unter anderem:
- Zitierweise
- Literaturverzeichnis
- Abkürzungen
- Formatkonventionen
Wann ist ein Korrektorat sinnvoll?
Ein Korrektorat empfiehlt sich insbesondere, wenn:
- sprachliche Unsicherheiten bestehen
- Zweifel an Rechtschreibung oder Zeichensetzung vorliegen
- der Ausdruck stilistisch überprüft werden soll
- die Einheitlichkeit wissenschaftlicher Formalia sichergestellt werden soll
Auch bei formal stark reglementierten Arbeiten (z.B. Abschlussarbeiten oder Manuskripten für Veröffentlichungen) kann ein Korrektorat sinnvoll sein.
Zeitpunkt im Schreibprozess
Ein Korrektorat ist vor allem für die Endüberarbeitung geeignet.
In dieser Phase:
- stehen die Inhalte bereits fest
- erfolgen keine größeren Umformulierungen mehr
- liegt der Fokus auf sprachlicher und formaler Präzision
Werden nach dem Korrektorat umfangreiche Änderungen vorgenommen, können dabei erneut Fehler entstehen.
Abgrenzung zum Lektorat
Während das Lektorat auch Struktur, Argumentation und Verständlichkeit berücksichtigt, konzentriert sich das Korrektorat ausschließlich auf sprachliche und formale Aspekte.
Beide Leistungen können – abhängig vom Bearbeitungsstand Ihres Textes – sinnvoll kombiniert werden.